Was eine Keramikversiegelung macht
Eine Keramikversiegelung bildet nach der Aushärtung eine dünne, widerstandsfähige und wasserabweisende Schicht auf der vorbereiteten Oberfläche. Wasser und Schmutz können weniger stark anhaften, wodurch die regelmäßige Reinigung leichter werden kann.
Der sichtbare Glanz entsteht allerdings nicht allein durch die Beschichtung. Entscheidend ist der Zustand des Lacks darunter. Swirls, Hologramme und matte Bereiche müssen vor dem Auftrag geprüft und bei Bedarf poliert werden.
Wichtig: Keramik macht einen Lack nicht unzerstörbar. Sie verhindert keine Steinschläge und schützt nicht vor jeder mechanischen Beschädigung.
Die wichtigsten Vorteile
- Wasser und viele Verschmutzungen haften weniger stark an.
- Die Handwäsche kann sich deutlich vereinfachen.
- Der Lack erhält eine zusätzliche Barriere gegen Umwelteinflüsse.
- Farbtiefe und Glanz eines gut vorbereiteten Lacks werden unterstützt.
- Geeignete Produkte können auch auf Felgen, Glas oder bestimmten Kunststoffen eingesetzt werden.
Wovon die Standzeit abhängt
Produktangaben allein sagen wenig über die tatsächliche Standzeit aus. Fahrleistung, Abstellort, Witterung, Waschmethode, Reinigungschemie und Pflege beeinflussen, wie lange die hydrophoben Eigenschaften erhalten bleiben.
Ein Fahrzeug, das ganzjährig draußen steht und häufig gefahren wird, beansprucht eine Beschichtung anders als ein Saisonfahrzeug in einer Garage.
Die richtige Pflege danach
- Die vorgegebene erste Aushärtungszeit einhalten.
- Keine Bürstenwaschanlage verwenden.
- Geeignete, nicht unnötig aggressive Reiniger nutzen.
- Waschhandschuhe und Trockentücher sauber halten.
- Insekten, Vogelkot und starke Rückstände zeitnah entfernen.
- Hydrophobie und Oberfläche regelmäßig kontrollieren lassen, sofern nötig.

